Con-Liste 2012

- Daimon-Con März 2012 als Albionerin
- Vinland-Con März 2012 als NSC
- Zeit der Legenden als SL für Kräuter & Alchemie
- Drachenfest als SL für Kräuter & Alchemie
- Deep Into the Wood September 2012 als Patrizierin vom Schlüsselbund
- Vinland-Con November mit "Die Habenichtse"
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Freitag, 31. Dezember 2010

Hammered Dulcimer






Ich war vom 26. September bis 18. Oktober 2010 in Amerika. Drei ziemlich coole Wochen, 5000 km durch die Gegend gefahren. Unseren quasi Stützpunkt hatten wir in Cumming/Georgia, das ist nördlich von Atlanta, direkt am Lake Lanier gelegen. Von dort aus ging es dann sternförmig in alle Richtungen.

Das Hammered Dulcimer ist mein neues Schätzchen :)

Ich habe es bei Song of the Wood gekauft und es mir als versichertes Paket dann nach Deutschland senden lassen. Ich würde jederzeit wieder dort ein Musikinstrument kaufen, der Laden ist einfach spitze! Thank you so much for your nice support, JoAnn!

Ich habe mich für das Phoenix Package von Songbird entschieden, weil es einfach ein unschlagbar günstiges Einsteiger-Angebot ist (ich habe versucht, JoAnn die Bedeutung des Rundum-glücklich-Paketes zu erläutern: "all-around-happy-package"). Es gibt Dulcimer mit noch besserem Klang, aber die haben dann auch noch mal ihren Preis. JoAnn's Bruder macht zum Beispiel selbst Hammered Dulcimer, das sind wahre Schmuckstücke und kosten dann mal eben 3000,- $. Da fang ich lieber erstmal klein an mit 499,- $ ;)

In den Staaten hab ichs steuerfrei bezahlt, da es ins Ausland verschickt wurde. Da kamen dann 130,- $ Verpackung, Versicherung und Versand drauf, und dann noch mal ca. 85,- € Gebühren vom deutschen Zoll. Alles in allem noch immer verdammt günstig.

Ich war übrigens vor Ort in Black Mountain, einem wirklich schönen Städtchen, kein Vergleich mit dem typischen Einheitsbrei urbaner Kultur in Amerika. Der Laden von Song of the Wood ist einfach traumhaft! Ich kenne nur einen deutschen Musikalien-Laden (Musik Hans in Hamm/Westf.), der das gleiche Flair verströhmt, wie der Shop von JoAnn.

Das wirklich coole war, JoAnn erklärte mir kurz den Aufbau eines Hammered Dulcimer (es gibt noch eine Art Dulcimer, das Mountain Dulcimer, sieht auf wie eine Monochord) und drückte mir dann direkt auch mal die Hämmerchen in die Hand. Da ich noch vor Amerika auf YouTube mich mit dem Dulcimer befasst hatte, und dabei über ein kurzes Lehrvideo von Songbird stolperte, das wirklich sehr gut das Handling erklärt, konnte ich tatsächlich sofort loslegen zu spielen. Das war eine richtig tolle Erfahrung :)

Ich muss dazu allerdings noch sagen, es gibt kaum ein Musikinstrument, auf welchem ich nicht direkt eine Melodie hinbekomme. Bisher gescheitert bin ich an Rohrblatt-Instrumenten...

Das Dulcimer steht nun immer spielbereit bei uns im Schlafzimmer. Mittlerweile hat es auch eine Schutzhaube aus Stoff bekommen, die habe ich vor Weihnachten noch schnell genäht, muss ja nicht unnötig zustauben. Außerdem hab ich die Haube mit Taschen versehen, so dass die Hämmerchen, Stimmschlüssel, Pflegetücher für die Saiten, das Infoblatt zur Besaitung und der Tuner dort immer direkt untergebracht sind. Auf dem Foto oben musste ich die Ecken noch von Hand zusammen nähen, ist längst passiert, hatte nur noch kein weiteres Foto gemacht.

Ich kann mit dem iPhone dank Sprachmemo-Anwendung relativ gute Aufnahmen machen. Muss mal schauen, wie ich die Musik hier hochladen kann. Sonst muss ich es mal mit Videos versuchen...

Sonntag, 28. September 2008

Duo Cassard

Heute mal ein kurzer Abstecher zur Musik.

Als ich neulich im Flux war, sprach mich der Franz (einer der Besitzer) an, er hätte was für mich. Er gab mir einen Flyer von Duo Cassard, der neu gegründeten Gruppe zweier Musiker, die mir schon länger von anderen Gruppen bekannt sind (Johannes Mayr und Christoph Pelgen, spielen u.a. beide bei La Marmotte). Ah, ein Konzert! Nein, noch besser, sie bieten im November in meinem Lieblings-Bistro einen Workshop an und ich habe vor, diesen zu besuchen.

Man mag sich ja im stillen Kämmerlein die Musik beibringen können, aber wirklich gut wird man mit Input von außen.

Schaut mal rein bei Duo Cassard, die haben auch Hörproben!!

Dienstag, 2. Januar 2007

Die gibts ja doch noch *freufreu*

Da les ich einen Post bei Flinkhand von einer anderen Forumnutzerin und schau mir ihre HP an und geh unter die Links, und was seh ich: AN ERMINIG!

Mit der Gruppe verbinde ich wunderbare Erinnerungen. Ich hab die damals im Sommer 1998 auf einem Gartenfestival in Bad Essen/Niedersachsen getroffen. Da hatte ich mit keltischer Musik noch nicht allzuviel zu tun, aber mit denen fing es an :).
Danach kams Schlag auf Schlag, Lord of the Dance wurde bekannter, Mike Oldfield brachte sein keltisch orientiertes Album "Voyager" raus, ich war dann in Le Mans für 10 Tage zum Schüleraustausch, war überglücklich als ich mit meiner Gastfamilie einen Nachmittag zum Mont St. Michel fuhr, wo auch gerade ein Festival war, aber davon bekam ich leider nicht viel mit. Kurz darauf hatte ich dann erste Hörproben zu Riverdance und danach war es mit mir geschehen. Ich war gelb vor Neid, weil meine Mutter von einer Freundin eine Riverdance-Konzertkarte bekommen hatte.
Nun ja, dann war da noch im gleichen Jahr die Abschlussfahrt mit der Klasse nach London, die Rückfahrt hatte ich so gut wie kaum geschlafen, wobei ich dann von meiner Mutter ein wenig geschockt wurde, als sie mich dann mit Konzertkarten für Lord of the Dance überraschte. Was war ich aus dem Häuschen, da war an Schlaf gar nicht mehr zu denken.
Der Tag ging allerdings noch genauso furios weiter. Nachmittags fuhren wir zu einer Multi-Kulti-Veranstaltung ins Bürgerzentrum der Kreistadt und traf dort auf eine Gruppe, die Irish-Folk zum besten gab, mit dabei eine junge Frau, die dazu tanzte. Total unsicher ging ich nach dem Auftritt auf sie zu und versuchte aus schnell zusammengeklaubtem Englisch mit ihr zu sprechen. Gut, sie antwortete prompt auf Deutsch, war auch ne Deutsche, die von Riverdance so begeistert war und sich die Tanzschritte von den Videos genauestens angeschaut hatte, dass ihr Tanzstil schon verdammt gut danach aussah. Mit den Musikern kam ich auch noch ins Gespräch. Es wurde noch ganz nett, jedenfalls stand ich dann Abends (und ich hatte noch keinen Fatz geschlafen, seit ich wieder von der Klassenfahrt zurück war) mit einem Teil der Musiker auf der kleinen Bühne und begleitete sie auf meiner Tin Whistle, die ich noch schnell von zu hause geholt hatte. Die Lieder kannte ich nicht sonderlich, aber passte schon, da ich mich auf mein gutes Musikempfinden und Improvisationstalent verlassen konnte.

Mit den Leuten hatte ich dann noch ziemlich lange Kontakt, ich lernte Bordhrán spielen, verbesserte mein Flötenspiel, trat ein paar Mal mit denen auf. Dann hatten Viola (die Tänzerin) und ich das Glück, dass eine Tanzschule sich dem Trend anpasste und irischer Steptanz anbot. Die Tanzgruppe löste sich leider nach fünfeinhalb Jahren auf und zum Tanzen komme ich so leider gar nicht mehr.

Aber mit An Erminig fings an :)